Elektrodeionisierung (EDI) für Reinstwasser
Elektrodeionisierung (EDI) ist eine bewährte Technologie zur Herstellung von Reinstwasser. Dabei wird entmineralisiertes Wasser aufgereinigt, um eine sehr geringe Leitfähigkeit und einen sehr niedrigen Kieselsäuregehalt zu erzielen. EDI ermöglicht mithilfe einer Kombination aus Ionenaustauschmembranen und Harzen unter Einwirkung von elektrischem Strom eine kontinuierliche Regeneration ohne Zugabe von Chemikalien und ohne Ausfallzeiten für Regenerationszwecke. Damit ist EDI eine zuverlässige Alternative zur herkömmlichen Aufreinigung anhand eines Mischbetts.
Gängige Anwendungsgebiete für EDI
Einfache Funktionen, hohe Zuverlässigkeit
Die EDI-Einheiten von Grundfos beruhen auf einem modularen Design und bieten Durchflussraten bis 26 m³/h, sodass die richtige Kapazität für die betreffende Anwendung problemlos ausgewählt werden kann.
Das Standarddesign einer EDI-Einheit umfasst Schlüsselkomponenten, die zuverlässigen Betrieb und einfache Bedienung gewährleisten – allesamt montiert auf einem robusten Edelstahlrahmen.
Flexible Optionen ganz nach Bedarf
Unsere EDI-Einheiten beruhen auf denselben robusten Designprinzipien wie unsere Standardanlagen, lassen sich aber umfassend an Ihre spezifische Anwendung anpassen.
SPS-Steuerung für nahtloses Wassermanagement
Über eine SPS-gesteuerte EDI-Einheit lässt sich nicht nur die EDI-Einheit selbst, sondern die gesamte Wasseraufbereitungsanlage überwachen und steuern. Die SPS befindet sich in einem Schaltschrank mit benutzerfreundlicher Touchscreen-Oberfläche. Verschiedene Alarme können eingestellt werden: hohe Leitfähigkeit, geringer Produktfluss, Konzentratfluss und Elektrodendurchgang.
Höhere Durchflusskapazität
Kundenspezifisch angepasste EDI-Konfigurationen ermöglichen Durchflussraten bis 60 m³/h. Dank dieser Skalierbarkeit lassen sich selbst umfangreiche Installationen mit kontinuierlich hohem Wasserbedarf ohne Abstriche an der Wasserqualität realisieren. Besonders nützlich sind Anlagen mit hoher Kapazität in der Stromerzeugung, in der Pharmaindustrie und bei der Prozesswasserproduktion in großem Stil, wo es vor allem auf Zuverlässigkeit und konstante Leistung ankommt.
PP-Rohrsystem
Ein Rohrsystem aus Polypropylen (PP) bietet eine ausgezeichnete Korrosions- und Temperaturbeständigkeit. Die IR-geschweißten Rohre zeichnen sich durch hohe Schlagfestigkeit und zuverlässige Wärmebeständigkeit aus. Sie gewährleisten lange Nutzungsdauer und Langlebigkeit auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen, selbst bei häufigen Temperaturschwankungen oder aggressiven Reinigungsroutinen.
Modernste Messinstrumente
EDI-Einheiten lassen sich mit speziellen Überwachungs- und Steuerkomponenten ausstatten, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ob Leitfähigkeitstransmitter, Durchflusssensoren oder zusätzliche Komponenten zur Qualitätsüberwachung – modernste Messinstrumente stellen präzise Echtzeitdaten für optimierten Betrieb und präventive Wartung bereit.
Optimierte EDI-Kapazität
Es ist möglich, die Leistung der EDI-Einheit deutlich zu steigern und einen niedrigen Kieselsäuregehalt aufrechtzuerhalten, indem die CO₂-Abscheidung nach der Umkehrosmose (RO) und vor der Elektrodeionisierung (EDI) erfolgt. Dies lässt sich sehr gut mit einem Membranentgaser realisieren, der die CO₂-Konzentration verringert und eine optimale Elektrodeionisierung ermöglicht.
Dokumentation
Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Ganz gleich, ob Sie ein Produkt kaufen oder sich lediglich von einem Grundfos-Experten beraten lassen möchten, wir helfen Ihnen gerne, Ihre Wasseraufbereitungslösung optimal zu nutzen! Wenn Sie Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an uns.